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Plongée ancienne - Vintage Diving - Altes Tauchen besser hier: Modern Era Double Hose Diving
simonbeans 2011 im VDH-Forum: As a modern diver who wonders about the use of a double hose, IMO a slow transition from your modern system which, I am sure you are very comfortable, should be under taken. There are ways to use a double hose with modern gear, some items work, some do not. Eventually you will "regress" or reverse evolve to the world of diving as it was done during the years of what we call vintage. Welcome to a newly discovered freedom.
Einbindung in die moderne Technik-Umgebung Ich bin öfter gefragt worden, wie wir denn Zweischlauch-Regler (bei mir vorrangig den MEDI Hydromaten) im heutigen Technikumfeld benutzen. Vom ursprünglichen Komplettgerät haben wir uns getrennt, die Reserveschaltung, das Fini am Ventil und die Bebänderung an der Flasche waren doch zu inkompatibel, vor allem auch auf Tauchreisen nicht mitführbar. Wir nutzen aber den eigentlichen Regler an vielen Flaschen- Konfigurationen in Kombination mit einem Einschlauchregler als Zweitregler, der dann alle notwendigen Aggregate wie Fini und Inflatoranschlüsse hat. Das gelingt auch im Urlaub mit geliehenen Flaschen.
Auf die gleiche Idee ist dieser Taucher in Hemmoor gekommen.
Wenn man die Möglichkeit hat, sowas selbst zu bauen (Werk von Franz Rothbrust), ist natürlich diese Brücke mit versetzten Abgängen optimal, um den Kompaktregler und den Zweitregler zu kombinieren.
Franz hat mehr Bilder geschickt, um die Brücke darzustellen.
Eine immer naheliegende, aber meist auch nur in heimischen Gewässern realisierbare Möglichkeit ist die Ponyflasche oder das Doppelgerät ohne Brücke. Damit dürfte auch der ängstlichste Partner zufrieden sein. Der Kompaktregler ist an der Hauptflasche, Inflator und Octopus an der Ponyflasche. Wenn die Luft in der Hauptflasche knapp werden sollte, weil sich der Vorrat wegen fehlendem Fini nicht kontrollieren liess (wenn man's also nicht so komfortabel hat, wie im Bild links), reicht die Luft in der Pony- oder Zweitflasche mit dem Octopus immer noch zum sicheren Austauchen.
Ähnliche Abgänge für den Mitteldruck gibt es auch an anderen Kompaktreglern, z.B. hier am USD Aquamaster mt dem sog. Hookah-Port. Dafür kann man Adapter auf das heute übliche MD-Gewinde kaufen, mit dem man mitteldruckmäßig genauso aus dem Schneider ist, wie oben für den Hydromaten gezeigt.
Auf der Boot 2008 sind mir erstmals Brücken und Ventile eines Herstellers, der sich nach einem bekannten Meeresgott benennt, aufgefallen, die einen separaten Hochdruck-Port haben. Das wäre eine ideale Ergänzung zu Kompaktreglern, die einen eigenen MD-Anschluss haben. So war's ja auch schon bei den originalen MEDI-Geräten, nur dass deren HD-Anschluss etwas sehr inkompatibel zum heute üblichen ist.
Für INT-Anschlüsse habe ich noch eine andere, relativ einfach zu realisierende (da keine Gewinde zu drehen) Möglichkeit gesehen, nennt sich wegen der Form banjo fitting. Das lässt sich anwenden, wenn das Ventil relativ schlank und der INT-Bügel relativ lang sind (long yoke). Das Banjo ist einfach ein Ring mit Nuten und Dichtring wie ein INT-Anschluss mit einem hart eingelöteten Rohr mit HD-Gewinde (Schneideisen im guten Baumarkt leihen). Okay, es geht auch so perfekt aus Edelstahl CNC-gefräst wie im linken Bild.
Natürlich sollte man auch die Begurtung und das Jacket (wenn man denn eines benutzt) etwas auf den Kompaktregler ausrichten. Der atmet sich am besten, wenn er möglichst tief und nahe dem Lungenmittelpunkt sitzt (siehe FAQ), und dazu ist z.B. ein Schrittgurt sehr nützlich, siehe auch weiter unten noch.
Diving modern with vintage regs
Eine nette Ergänzung für die alten Regler haben sich auch die vintage diving freaks von Überm Großen Teich ausgedacht, den Phoenix-Nozzle (Entwickler Luis Heros, Preis $180). Durch dieses Zwischenstück (vorgelagerte 1. Stufe) bekommt man drei HP- und drei MD-Abgänge zur Verfügung. Den Phoenix-Nozzle gibt's leider (bisher offiziell) nicht für den DIN-Anschluss und nur für den USD-Aquamaster und den RAM.
Wenn man an den jetzigen Phoenix eine DIN-Welle bastelt, steht der Regler doch etwas weit vor.
Meinungen zum Mossback
Gasbooster nach Markus Was du brauchst, ist ein alter Zweischlauchregler mit genügend Luftlieferleistung und einen Kompressor. Du schraubst diesen Regler auf die Spenderflasche und den Einatemschlauch des Reglers tauscht du gegen den Ansaugschlauch des Kompressors. Der Kompressor bekommt nun immer Gas mit ca. 1 bar Druck und genau so viel wie er braucht. Genau wie du UW. Wichtig ist lediglich, dass du keine Gemische mit Sauerstoffanteilen über 21 % damit umpumpst, sonst könnte dir der Kompressor um die Ohren fliegen! Inertgase (Helium, Stickstoff, Argon, ...) gehen prima. Ich benutze dieses System jetzt schon seit ca. 8 Jahren. Ein bisschen leid kann er einem ja schon tun. Wie ein alter blinder Esel, der nur noch im Göpel laufen darf... ;-))
Ich habe übrigens mal einen kleinen Vortrag (PowerPoint-Präsentation) dazu zusammengestellt, wie man Kompaktregler in zeitgemäßer Umgebung einsetzen kann. Wer möchte, kann den gerne verwenden.