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Zweischlauch-Regler oder auch Kompaktregler,
so genannt, weil alle Regelei (1. und 2. Stufe oder auch nur eine Stufe) kompakt in einem
Gehäuse vereinigt ist, waren die ersten breit eingeführten Atemregler für das autonome
Schwimmtauchen (SCUBA = self-contained-underwater-breathing-apparatus). Der links abgebildete Regler ist der legendäre CG45, der 1945 von Cousteau und Gagnan als erster alltagstauglicher Regler auf den Markt gebracht wurde. |
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Tarierhilfen wurden ebenfalls kaum verwendet, da Neopren als Wärmeschutz (und mit
Auftrieb) ohnehin wenig zur Verfügung stand. Der Hydromat ist Nachfolger des legendären 1-stufigen 2-Schlauch-Reglers MEDI 713, genannt der Saugnapf. 1970 wurde die Familie durch den 1-Schlauch-Regler Hydromat 66 (62017) ergänzt, der die Atemqualitäten und Robustheit des kompakten 2-Schlauch-Reglers aber nicht erreichen konnte. |
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![]() Ältere Bauform mit etwas anders aufgebauter 2. Stufe (1963-66) Klick auf's Bild zeigt Querschnitt und Foto |
![]() Äußerlich waren kaum Unterschiede zwischen der alten (Bild oben) und neuen Version zu erkennen. Die älteren Regler hatten die Prägung MEDI im Deckel und
waren hochglanz-verchromt, |
![]() Meist produzierte Ausführungsform 62004 G01 (1966-82) |
![]() Das Mundstück enthält zwei gleichsinnig geschaltete
Tellerventile (2, Aquastopp). Die Ventile erhöhen den Ein- und Ausatem- Widerstand etwas, ohne sie würde aber die Gefahr bestehen, die eigene Ausatemluft wiederholt und so mit steigendem CO2-Anteil einzuatmen (Pendelatmung). Zum anderen wird durch sie verhindert, dass der Einatemschlauch voll Wasser läuft, wenn man das Mundstück aus dem Mund nimmt. |
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Statt des Mundstücks kann auch eine Vollgesichtsmaske
eingesetzt werden, in die man allerdings, unbedingt Ein- und Ausatemventil einbauen
sollte. |
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| Die VGM sitzt sehr gut, hat in der Standardausführung allerdings kein Klappfenster. Also Aufdrehen der Flaschenventile nicht vergessen ;-)) | ||
Die Ausatemluft wird aus dem Mundstück
nach Steuerbord über einen zweiten Schlauch zur Oberschale des Reglers zurückgeführt,
wo sie das Reglergehäuse erwärmt und über ein Entenschnabelventil mit nicht störenden
Blasen nach oben entweicht. |
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| Neben diesen Entenschnabel-Ventilen werden bei anderen Reglern auch runde
Flatterventile als Ausatemventile eingesetzt. Welche günstiger sind, daüber gehen die
Meinungen auseinander. Im Scubaboard
wurde das mal sehr gut verglichen. Der Regler war (zumindest in der GST) nur für eine maximale Tiefe von 20m
zugelassen, wurde von uns aber auch schon ohne Probleme bis 50m getaucht, wobei das
natürlich unser persönlicher Spaß war und keineswegs zu empfehlen ist. |
| altes.tauchen.seveke.de -> Technik --> Seitenanfang | Letzte Änderung: 12.04.2012 |