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| Querschnitt-Skizze CG45 | Funktionsprinzip Mistral | Der neue Mistral | Un Mistralopithèque |
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| Vergrößern mit Klick! | Expl.-Darstellung des neueren
Royal-Mistral 111140 (mit HD-Abgang) |
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Zuerst sollte man sich nochmal das äußere Bild einprägen (Ein- und Ausatemschlauch, Winkel der Schlauchstutzen usw.), damit's beim Zusammenbauen schneller geht. Der Regler öffnet sich bei Entfernen des Spannringes. Je nach Umfang des Vorhabens kann man vorher die Schläuche entfernen und mit Fitwasser gründlich spülen. Den Entenschnabel sollte man auch herausnehmen |
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| und gemeinsam mit der Hautmembran mit Fitwasser abwaschen, hinterher gründlich
spülen, trocknen lassen und schließlich eintalkumieren. Nun ist noch das Reglerventil in der Unterschale übrig. Die beiden Membranhebel fallen schon allein raus, aufpassen, dass sie sich nicht verkrümeln. Wenn man jetzt die beiden Imbus-Schrauben und die Mutter auf der Einstellschraube löst, kann man die Hebel-Grundplatte entfernen, den Ventilstößel herausziehen und den Einstell-Rändel einschließlich Madenschraube herausdrehen. Letztere scheint mir das heikelste Teil des Reglerventils zu sein. |
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| Die Rändelmutter auf der Madenschraube und die Madenschraube im Ventilgehäuse sind entweder festkorrodiert oder von Schlaumeiern mit Schraubenlack befestigt. Der Imbus in der Made ist aber viel zu klein, um eine größere Kraft zum Losbrechen zu übertragen.. | ||
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Außerdem sieht das Gewinde zwar wie M5 aus, hat aber einen geringfügig abweichenden
Flankenwinkel oder Steigung, so dass man die Made ungern zerstören möchte. Ich habe eine
M5-Mutter geschlitzt, sie zartfühlend draufgedreht und konnte so mit dem Schraubstock
zufassen. Genauso sollte man natürlich nicht mit M5 nachschneiden, weil's dann irgendwo
klappert. Wenn man jetzt die Ringmutter am INT-Bügel oder die DIN-Welle abdreht, am besten im Schraubstock, kann man das Ventilgehäuse aus der Unterschale ziehen. |
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Für den Seegerring am Hochdruckeingang nimmt man eine Seegerringzange, so man hat, oder eine kleine Spitzzange (Bild rechts). Wenn man die beiden Ohren des Ringes zusammendrückt, kann man ihn aus seiner Nut heben. Mit einer spitzen Nadel fummelt man noch die Filterscheibe heraus, wenn die Feder sie nicht herausdrückt, und kann dann Feder und Kolben mit der Dichtung herausziehen. Nun ist der Regler in alle seine wenigen Einzelteile zerlegt und die Metallteile können alle gemeinsam im Ultraschallbad gereinigt werden |
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Nach dem Zusammenbau (noch ohne Hebelwerk) sollte man eine
Dichtigkeitsprobe machen. Das geht beim Mistral wunderbar, indem man den Reglerkern direkt
ohne Gehäuse an ein Ventil schraubt (Bild links). Sollte das Hochdruckventil leicht
abblasen (Wasserprobe), ist meist die Ventildichtung zerfurcht. Das kann man gut
nacharbeiten, indem man den Ventilstein bei geringster Drehzahl in der
Ständerbohrmaschine leicht und immer leichter auf sehr feinkörnges Schleifleinen und
zuletzt auf Leder drückt (Bild rechts). Nach dem Einbau in die Unterschale, der völig unproblematisch ist, kann man das Hebelwerk auf richtige Höhe im Verhältnis zur Membran einstellen. |
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Das geht am bequemsten mit einer Lehre (Bild links), die auf dem Rand der Unterschale aufliegt und einen 3-mm-tiefen Ausschnitt hat. Man zieht die beiden Imbus-Schrauben für die Grundplatte an, schraubt aber die Kontermutter auf dem Gewindestift der Einstellschraube noch nicht fest. |
| Mit der Rändelmutter wird jetzt die Grundplatte so weit verbogen (nicht schön aber wirksam), bis der Hebel an den oberen Rand des Ausschnittes in der Lehre stößt. Dann zieht man die Kontermutter fest. Damit ist die Einstellung erledigt. |
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Neben diesem Standard-Mundstück gab es auch eines mit Schraubringen, um den Regler auch an Vollgesichtsmasken nutzen zu können. |
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| Das Mundstück des Royal Mistral ist für mich (fast) DAS ideale Mundstück für Kompaktregler, leicht, mit großen Querschnitten, mit idealen Tellerventilen und einfach zu demontieren. Einziger Nachteil scheint mir das integrierte Biss-Stück zu sein, | ![]() |
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| das so keine Anpassung an das Gebiss des Tauchers zulässt. Es
scheint auch keine verschiedenen Größen gegeben zu haben. Die Lösung, wie sie beim
Mistral war und heute an den zweiten Stufen üblich ist, scheint mir einfach günstiger.
Man steckt das Mundstück auf, was einem angenehm ist. Das Mundstück gibt auch noch die Möglichkeit, einen Halsriemen einzuklinken. Das erschien mir aber unnötig, und deshalb habe ich die Gummilaschen einfach abgeschnitten, da sie auch stören, wenn man den Halsriemen nicht nutzt. |
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![]() Der Ersatz von originalen Gummi-Flatterventilen (links) ist schwierig. Es gibt zwar im Bootsbedarf Teile, die denen von Spirotechnique entsprechen (lenzen von Schlauchbooten, die sind aber teuer (4,50 Euro/Stück). Guter und preiswerter Ersatz (Silikon) kann aus USA bezogen werden, deren Stängel sind aber dicker, und der Anschlag ist weiter oben. Wenn man aber in den Originalaufnahmen die Löcher auf 3,2 mm aufbohrt und eine entsprechend aufgebohrte M3-Mutter aus Edelstahl aufsteckt, sind die USD-Flatterventile ein perfekter Ersatz für die Originale. Sie atmen sich genauso leicht wie diese. Das Silikon der USD-Teile ist unverwüstlich, man braucht sich um sie also nie wieder zu kümmern. |
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Oberschalen und Ausatemventile (Entenschnabel, bec de canard) von Mistral und Royal M. sind sehr ähnlich. Die Ventile lassen sich gegeneinander austauschen. Man nimmt also, was man gerade bekommt, z.B. auch von USD. | ![]() |
Bild: RM mit T-Stück und DIN-INT-Adapter (kommt noch) |
Unter heutigen Bedingungen ist der Royal Mistral als
einstufiger Regler etwas schwieriger einsetzbar, vor allem, weil kein Mitteldruck für
einen Zweitregler und den Inflator abnehmbar ist. Am einfachsten ist es, den RM über ein T-Stück (an einer Monoflasche) oder eine Brücke mit zwei Abgängen (am Mehrflaschengerät) mit einem kompletten Einschlauchregler zu kombinieren, Bilder links. |
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Wenn man auf die Mitteldruck-Versorgung verzichten kann (z.B. Solo-TG mit Mundtarierung ;-) und man nicht mit Reserveschaltung wie früher tauchen möchte, lässt sich der Hochdruck für das Finimeter über einen Banjo-Adapter, der mit in den INT-Abgang geklemmt wird, abnehmen (oben rechts). Da aber meist sowieso ein INT-DIN-Adapter verwendet wird, der für die Lage des Automaten durchaus seine Vorteile hat, kann man dort auch ein | ![]() |
| Gewinde UNF 7/16" schneiden und einen Finimeter-Schlauch einschrauben. Geht der Schlauch nicht in die richtige Richtung ab, kombiniert man ihn mit einem drehbaren Winkelstück. Nachteil ist, dass man den Schlauch erst einschrauben kann, wenn der INT-Bügel über den Adapter geschoben ist. | ||
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Letzte Änderung: 04.12.11 |