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| Über den schmalen Pfad links neben der Ruine
kommt man zum Steinbruch. Die üblichen Hornochsen haben hier ihre Häufchen und
Zivilisationsreste hinterlassen, aber das waren natüüürlich keine Taucher, nein, nein. Die Treppe links führt zur Basis des Hallenser Delphin-Tauchklubs, der dort eine Baracke ausgebaut und Eßplätze und Zeltmöglichkeiten für seine Mitglieder geschaffen hat. So unaufdringlich habe ich noch nie "Platzhirsche" erlebt, wobei sie bestimmt auch was für die Pflege des Geländes tun. Nach etwa 60m gelangt man nicht zum Dornröschenschloß, sondern es öffnet sich eine wunderschöne blaue Wasserfläche, umrahmt von wilden Felswänden, siehe auch mein Panoramabild. Links ist ein schöner Flachwasserbereich, sozusagen der Fischkindergarten für den großen See, rechts ist eine Steilwand (Bild unten), die auch uW weiter steil bis auf etwa 14m abfällt. Der Einstieg ist völlig unproblematisch. Man kann in Ruhe alles abchecken und dann gemütlich nach links in 5-6m bis zur Abbruchkante vorschwimmen |
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und dort entweder unter der
Sprungschicht auf den Boden bei etwa 12-14m abtauchen oder an der Bruchkante im Warmen
bleiben und den Bruch umrunden. Bis zu 5m gibt es für einen Steinbruch viel Bewuchs und
auch einiges an Fischen. Für die Runde brauchen wir um 45 Minuten und eine 10er Pulle. Die Pumpenhäuschen, die hinten sein sollen, haben wir leider übersehen. Der Ausstieg kann man aber kaum verfehlen. Man trifft zunächst auf ein straff gespanntes Seil, das zu einer Übungsplattform führt. Von dort gelangt man geradewegs wieder zum Ausgangspunkt der Runde und kann noch etwas abdümpeln. Wir hatten im August etwa 5m Sicht, allerdings starkes "Schneetreiben" aus Schwebteilchen. An Wochenenden mit schönem Wetter sollte man wohl zeitig erscheinen, um noch einen nahen Parkplatz und Wasser ohne Mulm zu erwischen. Die Bebadung durch die örtliche Jugend hielt sich sehr in Grenzen. Insgesamt nichts
Spektakuläres, aber ein gemütliches nettes Loch. |