-Grenada - Februar/März
2005
|
![]() |
||||||||||||
| Im Februar waren wir mal wieder reif für die Insel. Da
sich natürlich vorher keiner gekümmert hatte und außer wagem Man-Könnte-Ja-Mal nix
geworden war, musste es schnell gehen und Allesfinder Goo... ein paar Last - Minute -
Angebote zusammenkratzen. Von der Jahreszeit her kam u.a. die uns noch unbekannte Karibik in Frage (beste Reisezeit Dezember bis April). |
Hier sollte es nicht ins pralle
all-inclusive-Touristen-Vergnügen gehen, sondern möglichst an ein ruhiges Fleckchen,
taucherische Infrastruktur vorausgesetzt. Allmählich kristallisierte sich Grenada als diesjähriges Reiseziel heraus. Wir schwankten zwischen der Hauptinsel und dem Nebeninselchen Carriacou (sprich Carry-a-koo) und teilten den Urlaub deshalb einfach auf beide Plätze auf. Dafür konnten wir aber keinen Reiseanbieter entdecken, wohl vor allem, weil Hurrikan Ivan im September 2004 Grenada übel mitgespielt hatte. Einige Hotels taten aber auf ihren Homepages kund, dass sie schon wieder geöffnet hätten. Der Rest war Terminschaukelei zwischen unserem Kalender, einem günstigen Flug und freien Hotelzimmern. Das lief auch mit Grenada optimal mit Email und Fax (siehe Kontaktadressen). So landeten wir nach 10 stündigem Flug von Dresden über Frankfurt mit der Condor (30kg Tauchgepäck frei, keine Anmeldung erforderlich, Flughafengebühr EC$50 schon im Flugpreis) schließlich auf Grenada. Condor fliegt einmal pro Woche hierher. Der Flug war absolut ruhig und erträglich, nur an der Qualität des Essens wäre ich fast verzweifelt :-((. Und Condor hat Kopfhörer mit einfachen 3,5-mm - Klinkensteckern und nicht den Spezialsch... mit zwei Steckern wie die LTU! Grenada = Grenada & Carriacou & Petit Martinique |
|
|
![]() Übrigens regnet es hier durchaus mal ein bisserl und hat grauen Himmel, aber dann wird's schnell wieder blau... ![]() |
![]() |
Carriacou & Green Roof Hotel Auf dem Flughafen in Grenada gab's den ersten kleinen Dämpfer unserer Selbstorganisationseuphorie, beide Fährschiffe nach Carriacou, wohin wir ja für die erste Woche wollten, waren auf unbestimmte Zeit defekt. Uih, also kleines Flugzeug der einzigen kleinen Fluggesellschaft SVG buchen. Darauf waren aber vor uns schon andere gekommen, also Flug erst am nächsten Tag. Uih, also Hotel für eine Nacht nötig, aber viele Hotels kaputt und einige von Studenten belegt, deren Wohnheime Ivan auch zerlegt hatte. Mit Hilfe freundlicher Menschen, die manchmal ein ziemlich karibisches Englisch sprachen, sicherten wir trotzdem die erste Nacht (im Tropicana Inn am Jachthafen) und machten uns an die Erkundung von St.George's, der Hauptstadt (siehe dazu Teilbericht zu Grenada). Am nächsten Mittag also wieder zum Flughafen, wie für die Großen einchecken und ab in die kleine 10-sitzige Beachcraft, die bestimmt schon 20 Jahre treue Dienste leistet. Aber der Pilot war ja mit an Bord... Der Flug war echt herrlich (Doppelklick auf Bild links!) und billig! Natürlich
wieder ein Taxi schaukelte uns vom Lariston Airport :-)) zum Green
Roof Inn, dass die Ehre hatte, uns die nächste Woche zu beherbergen. Das Hotel liegt etwa 1km außerhalb von Hillsborough, dem Hauptdorf von Carriacou (13 sqmiles, 9.000 Einwohner). Es ist ein sehr familiäres Etablissement mit 5 Zimmern, einem ausgezeichneten Abendrestaurant und sehr nett im Grünen direkt am Wasser gelegen. Und überhaupt war es der reine Glückstreffer (sogar WLAN mit Flatrate)! Es wurde ab 1996 in schwedisch-karibischem Stil ;-) gebaut, empfängt seit 1998 Gäste und ist fest in schwedischer Hand (Jonas), hat aber internationales Publikum. Die Zimmer haben keine Klimaanlage, nur einen (leisen) Miefquirl und zum Teil unverglaste Lüftungsöffnungen. Da vom Meer immer ein frisches Lüftchen wehte, konnten wir damit ausgezeichnet schlafen. Generell empfehlenswert ist aber das Mitbringen von Gaze, die man mit Klettband am Fensterrahmen befestigt. So konnte man auch ohne das (vorhandene) Moskitonetz schlafen. Mücken plagten uns also nicht, Ameisen hatten aber Brot- und Käsereste entdeckt und fleißig über eine eigens angelegte Straße abtransportiert. Also nix dergleichen rumliegen lassen! Direkt vor dem Hotel kommt man nicht ins Wasser, aber etwa 200m nach rechts kann man sogar in klarem Wasser zwischen Felsen schnorcheln und sich zwischen Schwärmen von Jungfischen tummeln. Da habe ich den einzigen Oktopus unserer Karibikreise gesehen (außer auf dem Teller). Apropos Teller, irgendwo im taucher.net hatten wir gelesen, dass es auf Carriacou schwierig sei, zu einer warmen Abendmalzeit zu kommen. Ich denke dagegen, man könnte es auch als Gourmet-Reiseziel verkaufen. Die unten aufgezählten Speisepunkte werden zwar meist von Ausländern betrieben, aber das Essen... hin und weg! Es wurde nicht unbedingt einheimisch gekocht, aber Nouvelle Cuisine mit einheimischen Inkredenzien und Gewürzen. Und das Restaurant des Green Roof war eines der besten davon, eigentlich brauchte man also nicht aus dem Hause. Wir mussten die anderen aber auch probieren. Callalou- und Lobster-Suppe, geräucherter Lobster, Dorado,... Wir litten also nicht an Auszehrung. Neben dem Tauchen, Schnorcheln und Essen verbrachten wir unsere Zeit mit Spaziergängen und anstrengendem In-die-Gegend-gucken. Gegen 11 Uhr kamen wir meist vom ersten Tauchen zurück und besorgten uns einen kleine Imbiss in einem der Tante-Emma-Supermärkte (Cola ist da Warm-, Bier aber Kaltgetränk). Imbissend mit anderen Tauchern verschwatzten wir die Zeit bis zum 2. TG unter Beobachtung des Hauptstraßen-Lebens oder gingen gleich zur Siesta ins Hotel. Zwischen 12 und 16 Uhr empfiehlt es sich eigentlich, es den Einheimischen gleichzutun und sich ein schattiges Plätzchen zum Dösen zu suchen. Um 18.30 Uhr wurde es schlagartig dunkel, bis dahin sollte man sich für das Abendrestaurant entschieden haben. Eine nette und empfehlenswerte Abwechslung war eine Inselrundfahrt mit Taxi-Kleinbus, die wir uns kostenoptimal zusammen mit Urlaubsfreunden leisteten. So erfuhren wir wenigstens ein bisschen über Geschichte, Ökonomie und andere Inselinterna von unserem kompetenten Taxi-Fahrer / Führer. Wesentlich war auch, dabei die Tyrrel Bay und die ausgezeichnetet Pizzeria dort (natürlich von Italienern geführt) neben der Tauchbasis Lumbadive kennen zu lernen ;-)) Freunde, die noch eine Woche länger dort waren, erzählten uns dann noch, dass es sehr lohnenswert sei, eine Bootsfahrt zu den Tobago Keys zu machen, wo man herrlich schnorcheln könne. Tja, wie's so ist, eine Woche ist rasend schnell um, die Fährboote fuhren wieder. Wir schifften uns mit Sack und Pack ein und schipperten nach Grenada zurück. Carriacou bleibt für uns der Eindruck ruhigen Landlebens, netter Bekanntschaften mit anderen Reisenden, herrlicher Landschaft über und unter Wasser und excellenter Kochkunst. Und den Rum haben wir da auch entdeckt ...! |
![]() |
|
![]() |
|
![]() ![]() |
|
![]() ![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
![]() ![]() |
Carriacou
und Silver Diving Nach unseren Vorkenntnissen gibt es drei Tauchbasen auf Carriacou, die Arawak Divers (Tyrrel Bay), Lumbadive (Tyrrel Bay) und Silver Diving (Hillsborough). Da wir viel Gutes über Silver gelesen hatten und unser Hotel dort in der Nähe war, landeten wir dort. |
![]() |
Max und Claudia haben Silver Diving als PADI-Basis seit etwa 12 Jahren
aufgebaut und wohl eine kleine Perle geschaffen, die unseren Ansprüchen optimal genügt
hat. Der technische Hintergrund ist beeindruckend. Es gibt etwa 50 10- und 12-l-Aluflaschen, die einschließlich Ventilen in sehr gutem Zustand sind. DIN-INT-Adapter braucht man hier nicht herzuschleppen, Max kann alles bieten. Er hat drei kleinere Bauer-Kompressoren (140l/min), die in einem ordentlichen Kompressorraum stehen und deren Luftqualität halbjährlich zertifiziert wird. Und wenn dann doch mal ein, zwei Phasen des wackeligen Stromnetzes der Insel ausfallen, hat Max noch zehn 40-l - Speicher - Flaschen hinterm Haus (auch die perfekt verdrahtet). Auch an Sauerstoff für den Notfall ist ein größerer Vorrat vorhanden; eine Druckkammer ist nicht auf der Insel, die nächste wohl erst auf Barbados. Mit dem Werkzeugsatz in der Werkstatt kann bestimmt jedem geholfen werden, der ein Problemchen mit seiner Ausrüstung hat. Auch die anderen Einrichtungen des Hauses sind gut durchdacht und funktionieren, die Spülbecken und Trockengestelle, die Süßwasserdusche hinten im Garten, der schattige große Raum zum Niedersetzen, Umziehen und Vorbereiten der Ausrüstung. Als besonders angenehm empfand
ich, daß Max und Claudia sich nicht hinter Tresen und Ladenkasse zurückziehen und die
Guides den Kundenkontakt machen lassen. Sie sind mittendrin, fassen zu, wo's gebraucht
wird, geben auch Tips für andere Highlights auf der Insel, z.B. für eine Inselrundfahrt,
auch wenn dafür ein halber Tauchtag verloren geht. Getaucht wird von zwei Glasfaser-Piroggen (24/30 feed) mit
Heckmotoren (115/170PS), auf die je etwa 12 Taucher passen. Wir waren minimal 4 und
maximal 10. Man sitzt auf einer umlaufenden Bank an der Bordwand. Die Geräte stehen
angebunden in der Mitte, unter der Bank ist Platz für das restliche Zubehör. Man steigt
angezogen am Strand gegenüber der Basis aus dem Wasser über eine Leiter ein, nachdem man
vorher das Gerät, das man rübertrug, dem Bootsführer hochgereicht hat. Die Tauchplätze
lagen alle in der Bucht von Hillsborough und waren in etwa 10 Minuten schneller Fahrt
erreicht. Am Tauchplatz legt man im Sitzen die Ausrüstung an, wobei Guide und
Bootsführer umsichtig helfen. Danach läßt man sich nach hinten von Bord plumpsen, und
der Spaß beginnt.
|
![]() |
|
![]() |
|
![]() |
|
...
und hier sind UW-Bilder von Katie & Peter, mit denen wir getaucht sind,... danke!
|
![]() |
![]() |
| Nach etwa 2 Stunden Fahrt mit dem
Fährboot von Carriacou landeten wir also wieder auf Grenada, im Stadthafen an der roten
Feuerwache. Die Fahrt entlang der Westküste bietet herrlichen Ausblick auf die grünen,
wolkenbedeckten Berge und Siedlungen mit weißen Häuschen. Am langen Pier lagen diesmal
keine hässlichen Kreuzfahrtschiffe sondern ein schlanker 5-mastiger Segler. Die Hauptstadt St George's liegt am Südwestzipfel der etwa 20-km-langen Insel. Nette Landkarten zum Selbstausdrucken, auch von Carriacou, findet man übrigens bei Skyview. Das Städtchen kannten wir ja schon etwas vom ersten Tag, den wir wegen Fährausfall hier verbrachten. Diesmal ging's aber gleich mit einem Klappertaxi die riesenlange Lagoon Road nach Süden zur Touristenregion von St George's, der Grand Anse Bay, in der nach einem weißen Traumstrand ein breiter Streifen von Hotels den Touristenstrom erwartet(e). Vergangenheitsform wiederum wegen Hurrikan Ivan, der die meisten der leicht gebauten Hotels zerstörte bzw. ungastlich machte. Es wird überall eifrig gebaut, und die etwas geschützter stehenden und fester gebauten Hotels empfangen schon wieder Gäste. Der Betrieb läuft aber auf halber Kraft, wie auch an unserem Hotel Mariposa zu sehen war. |
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
| Das Mariposa Beach
Resort liegt sehr schön auf der Südseite einer schmalen Landzunge zwischen den
Grande Anse und der nächsten malerischen Buch, der Morne Rouge Bay.
Es besteht aus ein- oder zweistöckigen "Villas", die wie ein Bergdorf am Hang
kleben. Die Superior-Zimmer sind sehr geräumig und tropisch wohnlich und blicken auf den
ruhigen Strand der Morne Rouge. Hier wurde es nur etwas lebhafter, wenn Badegäste aus der
Stadt oder mit Wassertaxis von den Kreuzfahrtschiffen kamen. Der Zimmerservice funktionierte schon wieder, allerdings scheint unter dem Wellblechdach nur noch die Holzdecke zu sein, so dass die Temperatur nachts schnell auf 28°C war, wenn man die Klimaanlage nicht eingeschaltet ließ (laut!). Fühstück- und Abend-Restaurant waren aber offensichtlich behelfsmäßig und u. a. S.*). Da das überhaupt nicht zu dem luxuriösen Zimmerpreis von etwa 130US$ passte, ist wohl ein Großteil davon als Solibeitrag für Ivan-Schäden zu betrachten. Aber das sollte man dann ehrlicherweise so ausweisen! Ok, eine Woche war es problemlos auszuhalten, wir sterben da nicht an Herzdrücken! Der Run nach dem warmen Abendbrot war auf Grenada schon etwas komplizierter. Einige Hotels machten zwar "Verpflegungsdienst", der auf Dauer nicht recht behagte. Wir können aber das Cinnamon Hill, gleich um die Ecke, aber auch das Tout Bagay im Hafen von St. George's wärmstens empfehlen. *) unter aller Sau (volkstümlich für dégoûtant) |
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
| Wenn man vom Hotel in die Stadt oder zum Grande Anse
will, bleibt nur laufen (20-30min bis zum Shopping Center), Mietwagen oder Taxi.
Einkaufsmöglichkeiten als Einkaufszentren oder Supermärkte gibt es reichlich, und man
kann sich für den Mittagsimbiss oder den Alkoholpegel problemlos versorgen. Die
Supermärkte sind auch willkommene Rettungsinseln mit Klimaanlagen, wenn's draußen doch
mal zu schwül wird. Wenn man erstmal vorn am Shoppingcenter ist, ist die weitere kostengünstige Beförderung kein Problem. Hier verkehren in enger Folge Kleinbusse bis zum Busbahnhof in St. George's. Man gibt Zeichen, wenn man mit will und klopft an's Blech, wenn man wieder raus will (EC$1,50 sind an den Schaffnerjungen zu zahlen), prima Einrichtung, allerdings hat jeder Bus einen DVD-Player und Lautsprecherboxen ;-)). Die Busse sind prinzipiell auch für Überlandausflüge geeignet, wir haben allerdings die Fahrpläne nicht begriffen. |
![]() |
![]() ![]() |
![]() |
| In der Stadt herrscht tagsüber reges
Leben, vor allem starker Autoverkehr. Am frühen Nachmittag bestimmen die Kinder in ihren
verschiedenen Schuluniformen das Straßenbild. Abends stirbt die Stadt ziemlich aus. Es
gibt relativ wenige bessere Gaststätten. Touristen sind nur in fühlbarer Menge
unterwegs, wenn zwei dicke Kreuzfahrtschiffe am neuen Pier liegen und ihre Massen in die
Stadt ergießen. Wir wurden nirgendwo so angemacht, wie wir das in arabischen Ländern erlebt hatten, höchstens mit einem Lächeln gefragt, ob wir das oder das möchten. Ab und zu gab's mal 'nen Rumliebhaber, der die karibische Version von "Haste ma 'ne Mark?" praktizierte, aber nie penetrant. Die Folgen von Ivan sind leider auch hier noch überall sichtbar. Viele Häuser haben nur Plasteplanen als Dach und es herrscht eine rege Bautätigkeit. Die zugehörigen Absperrungen und Schutthaufen lassen das Städtchen nicht gerade hübsch erscheinen, wat mutt, dat mutt! Die Kirchen scheinen besonders arm dran. Fast alle sind ohne Dach, und der Neuaufbau ist noch nicht recht zu erkennen. Besondere Sehenswürdigkeiten haben wir nicht entdeckt, das Museum war noch geschlossen. |
![]() |
![]() |
|
![]() |
![]() |
![]() |
Tauchen
mit Dive Grenada Tauchplätze
(Karte von Aquanauts) |
![]() |
|
| Getaucht wird von einem 32-ft-Boot
mit zwei Heckmotoren und Echolot, auf dem etwa 12 Taucher sitzen können und noch ein
hilfreicher Bootsführer tätig ist. Zwischen Sitzbank und Bordwand sind die
Flaschenhalterungen angebracht, so dass man das fertige Gerät gut im Sitzen anlegen kann.
Leider sind die Halterungen für Jackets mit Doppel-Flaschengurten ungeeignet. Wir fuhren entweder mit Micks Auto in den Jachthafen von St. George's und bestiegen dort das Boot oder enterten es mit Ausrüstung am Strand vor der Basis. Ein bisschen stressig wurde die Bootsfahrt, wenn Mick noch "Taucher" von den großen Kreuzfahrtschiffen abholte, die oft gerade erst ihre Pooltauchgänge auf dem Dampfer hinter sich hatten und nun dem Freiwasser entgegenfürchteten. Sie waren aber vom dampfereigenen Divemaster begleitet, so dass wir unter Wasser nichts mit ihnen zu tun hatten. Die Tauchgänge führten durchweg zu sehr schön bewachsenen Riffen (leider bin ich kein Kenner, sondern nur Gucker), die mir noch etwas prächtiger und vielfältiger erschienen als bei Carriacou, der Nebeninsel. Solch herrlichen und gut erhaltenen Bewuchs hatten wir auf den Malediven nie und in Thailand und Ägypten nur sehr partiell gesehen. Dafür war die größere Tierwelt aber deutlich schwächer als in den o.g. Destinationen vertreten, Rifffische, kleine Muränen, Hummer, ein kleiner Ammenhai, ... Die Flaschen waren von Dive Grenada immer gut gefüllt, und es gab genügend Zeit, sie leer zu nuckeln. Da der Sand spätestens bei 30m begann, ergaben sich relativ lange Tauchgänge um 60 min. Die lokale (amerikanische) Unsitte der 2-tanks-dives, bei denen nach etwa 30min Pause und leichtem Ortswechsel ein zweiter Tauchgang erfolgte, haben wir versucht zu vermeiden. Sie kosten fast doppelt soviel, ohne dass eine echte Pause mit Erwärmung, Essen und Trinken dazwischen liegt, wie wir das aus Ägypten oder Thailand kannten. Mick zog bei jedem (immer geführten) Tauchgang eine Oberflächenboje mit, so dass das Boot uns problemlos verfolgen und am Ende wieder über die Leiter an Bord holen konnte (Blei und nach Bedarf auch Gerät vorher hochreichen). So haben wir einige sehr entspannte Tauchgänge mit Mick gemacht, die nicht spektakulär waren, aber eine noch relativ gut erhaltene Unterwasserwelt zeigten. Das Wrack der "Titanic der Karibik", der italienischen Bianca C, die 1961 im Hafen von St. George's ausbrannte und dann auf etwa 50m versenkt wurde, haben wir uns geschenkt, weil natürliche Riffe einen größeren Reiz für uns haben als altes Eisen. Wir waren mehrere Tage die einzigen Taucher im Boot von Dive Grenada, für uns angenehm aber für's Gechäft ...? Der Aufbau nach Ivan wird bestimmt noch ein Jahr dauern. Aber dann waren wir schon da... |
|
| Reisekosten 2 Personen:
US$1 = EC$2,67 = 0,813 . |
|||
| Flug DRS - Grenada - DRS | Condor | . | 1.396,00 |
| Hotel St. George's, 1 Nacht DZ+F | Tropicana Inn, Lagoon Road | Tel: (001473) 440 1586 | 57,72 |
| Flug Grenada - Carriacou | St. Vincent Grenada Air Ltd. | Tel: (001473) 444 3549 Fax: 2898 | 60,16 |
| Hotel Carriacou, 7 Nächte DZ + F |
Green Roof Inn | www.greenroofinn.com greenroof@caribsurf.com Tel: (001473) 443 6399 |
399,18 |
| Fähre Carriacou - Grenada | Osprey Lines Ltd. | www.ospreylines.com osprey@caribsurf.com | 30,45 |
| Hotel Grand Anse 6 Nächte DZ sup + F |
Mariposa Beach Resort, Morne Rouge Bay |
mariposaresort@caribsurf.com Tel: (001473) 444 3171 Fax: 3172 |
525,60 |
| Taxis für Transfer | . | . | 44,71 |
Summe 2 Personen: |
2.513,28 | ||
| Vergleich Reiseanbieter: Flug Frankfurt, 14 Nächte DZ sup + F im Mariposa Beach Res., 2 Pers. | 3.684,00 | ||
| Weitere Kosten: | |||
| Tauchen Carriacou 12er Paket + 2 TG o. Ausrüst. |
Silver Diving | www.scubamax.com scubamax@caribsurf.com Tel: (001473) 443 7882 |
337,36 |
| Tauchen Grenada 5er Paket + 4 TG o. Ausrüst. |
Dive Grenada | www.divegrenada.com diveg'da@caribsurf.com Tel: (001473) 444 1092 Fax: 5875 |
268,29 |
| Essen, Ausflüge, Souvenirs,... | . | 800,00 |
|
Summe total: |
3.964,35 |
||
| Gute Restaurants in Hillsborough, Carriacou: |
|
| Green Roof Hotel | Jonas, Tel: 443 6399, etwa 1km nördlich von Hillsborough, |
| The Garden Restaurant | Kate, Tel: 443 7979, Reservierung erfoderlich, links neben Silver Diving |
| Callalou | Tel: 443 8004, am südlichen Ende der Hauptstraße, |
| in St. George's: | |
| Tout Bagay, Carenage | Tel: 440 1500, schräg gegenüber von Feuerwache |
| FAQ: >
Ich will eigentlich auch mit der der Basis Aquanauts da zum Tauchen gehen Jana H. schrieb
ergänzend: |