Marsa Alam - Akassia Swiss Resort - Water World Diving Center |
||
| November/Dezember 2006 | Lage (Google Earth) |
|
|
| Ende Nov./Anfang Dez. 2006 waren wir im Hotel Akassia
Swiss an der südlichen ägyptischen Küste des Roten Meeres zwischen El Quseir
und Marsa Alam. Wir kannten in der Nähe schon das Mangrove
und das Coraya Beach und
wollten einfach eine ruhige Woche unter warmer Sonne. Die Reise haben wir online bei xxxx gebucht und für 2 Pers im DZ/AI 1.360 Euro bezahlt. Weitere Ausgaben entstanden praktisch nicht, außer Tauchen und Trinkgeldern oder Zusatzleistungen wie Ausflüge oder Massage. Die Flüge & Transfers Dresden/Marsa Alam/Akassia liefen touristenklassemäßig normal (Essen bei Air Berlin wieder unzumutbar, Flughafen MA kommt in Stoßzeiten durch die aufwändigen Kontrollen an Kapazitätsgrenzen). Tauchgepäck war bis 30kg/Pers. frei und bis auf ein kleines Highlight (s.u.) problemlos. |
![]() |
Das Hotel liegt nicht an einer geschützten Bucht.
Über das Riffdach kommt man darum nur über den Steg. Für Nichtschwimmer ist aus dem
Riff ein kleines Becken herausgebrochen, das ausreicht, damit Kinder gefahrlos baden
können. Der Strand ist mit windgeschützten Liegen und Schirmen aber für Sonnenhungrige, die nicht nur am Pool liegen wollen, durchaus annehmbar. An einem Ende gibt es auch einen Animationsbereich, wo Volleyball, Boule u.ä. gespielt wurde, die musikalische Belästigung war erträglich. Das Hotel ist in Etappen gebaut worden, neben dem zentralen Haupthaus mit Empfangshalle, Restaurants, Service-Einrichtungen und einer kleinen Ladenstraße gibt es zwei Villensiedlungen mit jeweils einer Pool-Anlage. Alles ist so weitläufig, dass man erst beim Essen merkt, wieviele Gäste wirklich da sind. |
![]() |
Es wird auch noch weiter gebaut. Es soll eine Wasserwelt mit dem üblichen Schnickschnack entstehen, und das in dieser drögen Umgebung. | ![]() |
| Dieses Projekt kühlte unsere
architektonische Begeisterung wieder etwas und holte uns zu der Fragwürdigkeit zurück,
ob solche Ressourchenverschwendung insgesamt für den übertriebenen Bedarf der Touristen
sein muss. Aber systemimmanent geht's wohl nicht anders, wir wollen es scheinbar so. Ein kleiner Widerspruch zur sonstigen Topgestaltung war im Hotel auch die Sucht, alles maximal weihnachtlich auszugestalten. Überall hingen Tannenbaumgirlanden, standen Weihnachtsmänner, Rehe und Eisbären, naja. Service, Essen,... Die Pflege der Garten- und Pool-Anlagen, der Service in den Wohnräumen und im Restaurant waren einfach perfekt. Wenn man wollte, gab es jeden Tag Unterhaltungsmöglichkeiten. Aber man musste nicht und es störte auch in keiner Weise. Die Versorgung verlief für uns das erste Mal als all inclusive, was wir zunehmend als sehr angenehm empfanden ;-)). Die Kellner im Restaurant und an den Bars am Strand und in der Lobby taten auch wirklich in nicht serviler aber freundlicher Form alles, damit man das genießen konnte. Wir haben auch niemanden gesehen, der sich mit dem freien Alk hoffnungslos besoffen hätte.
|
||
| Wetter |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
![]() |
| zurück zu Reisen | Letzte Änderung 14.07.08 |
![]() |
| Postvoyaler Gimmick: Die ägyptischen Kollegen unseres heimischen homo buerocraticus ließen es sich nicht nehmen, mir zum Reiseabschluss noch eine kleinen Bonbon zu verpassen. Nachdem sie bei der Durchleuchtung des Handgepäcks zwangsläufig den
gewichtigen quaderförmigen Bleigel-Akku für meine Tauchlampe entdeckt und lange
misstrauisch beäugt hatten, erklärten sie übereinstimmend, dass Tauchlampen-Akkus im
aufzugebenden Reisegepäck untergebracht werden müssten!!! Ich solle ihn doch dorthin
packen (was natürlich längst auf dem Karren zum Flugzeug war). Meine mit rusischen
Mutterflüchen untermauerten Zitate aus den Beförderungsbestimmungen der aktuellen
Fluggesellschaft konnten sie nicht davon abbringen. Immerhin wurde die erste
Vorgesetztenebene hinzugezogen, die auch unschlüssig war und uns zur nächsten Ebene
brachte. Unterwegs begegneten wir der übernächsten Ebene, die des Englischen mächtig
und freundlich interessiert war. Er entschied, den Piloten entscheiden zu lassen und
wedelte meinen Tross von vier Beamten zurück an die Durchleuchtungsschirme. Als sie weg
waren, versprach er mir, dass mein Akku auf meinem Sitz liegen würde.Und siehe da, er stand beim Bording und drückte mir mit einem Augenzwinkern unter der Tischkante meinen Akku in die Hand. Er tat das so freundschaftlich, dass ich mir ein Bakschisch verkniff. Meinen dankbaren Händedruck erwiederte er. |