| 1680 |
Giovanni Borelli erfindet ein geschlossenes
Kreislaufgerät, bei dem sich die Luft in einem durch das Seewasser gekühlten Rohr
regenerieren soll. Das funktionierte nicht besonders ... ;-)
Seinem Taucher zeichnete er aber auch schon Schwimmflossen an die Füße, die wohl vom
Frosch abgeguckt waren, immerhin... |
I |
| 1726 |
Stephen Hale verwendet in einem Grubenretter
ein mit Weinstein und Seewasser getränktes Tuch, um das CO2 zu absorbieren. Für
Rettungen im Bergbau wurden in der Folge viele Sauerstoffgeräte entwickelt, die mit
chemischer Regenerierung der Atemluft arbeiteten. |
GB |
| 1774 |
J. F. Zöllner will reinen Sauerstoff zum
Tauchen verwenden. |
D |
| 1825 |
William H. James will einen Hochdruckbehälter
(30 bar) wie einen Gürtel um den Taucher legen und ihn daraus atmen lassen. Das Problem
der Druckminderung konnte er aber nicht lösen. |
GB |
| 1831 |
Der Ingenieur Charles Condert (
-1832) entwickelt in Brooklyn einen autonomen Pressluftatmer und testet
ihn mehrfach erfolgreich im East River, verunglückt aber bei einem Tauchversuch und
gerät in Vergessenheit. Die Luft war in einer um den Körper gewickelten Cu-Röhre
gespeichert.
Condert kann als DER initiale Erfinder des autonomen Pressluft-Tauchgerätes
gelten. |
US |
| 1853 |
Der deutsche Anatomie-Professor Theodor
Schwann (1810-1882) entwirft in Lüttich/Belgien das erste funktionierende O2-Kreislauf-Atemgerät.
Er beschäftigte sich intensiv mit Atemphysiologie. |
B/D |
| 1860 |
Der französische Bergbauingenieur Benoit Rouquayrol
(1826-1875) baut einen membrangesteuerten Pressluft-Atmer für Rettungen im Bergbau und
erhält dafür 1863 einen Preis. Das Gerät hat als Luftspeicher einen Cu-Blech-Kessel mit
4 bar Innendruck. |
F |
| 1864 |
Ernest Bazin setzt erstmals elektreisches
Licht unter Wasser ein. |
F |
| 1865 |
Das Atemschutzgerät von Rouquayrol
wird patentiert, und mit Auguste und Louis Denayrouze, französischen
Marineoffizieren, entwickelt er daraus von 1866 bis 1873 ein Tauchgerät mit einem auf
dem Rücken zu tragenden Druckbehälter aus Stahl (24bar), aus dem Luft
bedarfsgesteuert und abhängig vom Umgebungsdruck (Tiefe) geatmet werden kann. Es
wird von der französischen Marine und dann auch weltweit eingesetzt. Das Gerät konnte
über einen Schlauch Luft erhalten aber auch von diesem abgekoppelt und autonom genutzt
werden, ein praktikables autonomes Presslufttauchgerät war also erfunden.
Eine verbesserte Version wurde bis 1924 als Rouquayrol-Denayrouze-Tauchgerät mit
35-l-Zylinder und 40bar Druck hergestellt und erlaubte Tauchgänge bis 40m oder 30 Minuten
Arbeit auf 10m Tiefe. |
F |
| 1867 |
McKeen
erhält ein Patent für einen autonomen Tauchanzug mit Pressluftatmer. |
US |
| 1876 |
Henry Albert Fleuss, ein
deutscher Offizier der englischen Handelsmarine, beginnt, ein O2-Atemgerät
zu bauen, das dem von Schwann sehr ähnlich und auch zum Tauchen geeignet ist. Es wurde
dann 1878 in einem Wassertank in London erfolgreich getestet. Die Ausatemluft wurde durch
eine mit Pottasche getränktem Hanf gefüllte Patrone wieder in den Einatemtank geleitet.
Man konnte schon bis etwa 3h damit tauchen. Gedacht war das Gerät zur Rettung von durch
Wasser eingeschlossenen Bergleuten. |
GB |
| 1878 |
Paul
Bert veröffentlicht La Pression Barométrique, ein Werk, das sich mit
den physiologischen Wirkungen von Druckveränderungen befasste und so quasi die spezielle
Tauchmedizin begründete. Er zeigte bereits in Auswertung von Versuchen, dass die Dekompressionskrankheit
auf der Bildung von Gasblasen im Körper beruht und vermieden werden kann, wenn man
langsamer aufsteigt. |
F |
| 1879 |
Das O2-Gerät von Fleuss wird von der
Fa. von August Siebe (emigrierter Sachse) in England sehr erfolgreich auf den
Markt gebracht. |
GB |
| 1881 |
Simon Lake und Khotinsky erhalten ein
Patent auf Bariumhydroxid als CO2-Absorber. |
GB |
| 1890 |
Druckluftflaschen und Kompressoren mit 150 bar
Maximaldruck werden hergestellt. |
|
| 1893 |
Louis Boutan
erfindet die erste Unterwasser-Kamera und fotografiert mit einem Helmtauchgerät. |
F |
| 1896 |
Das von Maxime Laubeuf konstruierte U-Boot Narval ist
das erste autonome U-Boot, da es seine Batterien auf See aufladen kann. |
F |
| |
Henri Guye reicht ein Patent zur Abdichtung einer Taschenuhr
gegen den Wasserdruck ein.
Zur gleichen Zeit arbeitet Vacheron Constantin ebenfalls an einer wasserdichten
Taschenuhr, die 1897 unter dem Namen "Imperator" der Öffentlichkeit vorgestellt
wurde. |
F |
| |
Haldane nimmt die Versuche von Bert wieder auf. Er empfiehlt,
dass der Taucher beim Aufstieg immer dann eine Dekopause macht, wenn sich der Druck
jeweils halbiert hat |
GB |
| 1897 |
Vacheron Constantin stellt seine wasserdichte Taschenuhr
Imperator vor. |
F |
| 1903 |
Die Fa. Bernhard Dräger und
Siebe, Gorman & Co. beginnen, U-Boot-Tauchretter (O2) zu
bauen. |
D/GB |
| 1905 |
Der Ingenieur Robert Davis bei Siebe &
Gorman entwickelt der Davis-Tauchretter als Rettungsgerät in U-Booten. |
GB |
| 1908 |
Der schottische Physiologe John Scott Haldane, Arthur
E. Boycott und Guybon C. Damant veröffentlichen nach zwei Jahren Forschung
im Auftrag der britischen Regierung eine Abhandlung über die Dekompressionskrankheit
(The Prevention of Compressed-Air Illness). Auf Basis dieser Arbeit werden
Austauchtabellen entwickelt, die bald von militärischen Tauchern benutzt werden.
Haldanes Dekotabellen begrenzten die Arbeitstiefe auf 64m. Dekostopps sollten gemacht
werden auf 24, 21, 18, 15, 12, 9, 6 und 3m. |
GB |
| 1912 |
Die U.S. Navy testet mit Helmtauchern und Tauchglocken
erfolgreich Dekompressionstabellen, die in der o.g. Abhandlung von
Haldane veröffentlich wurden. |
US |
| |
Der U-Boot-Tauchretter DM2 von Dräger, ein O2-Kreislaufgerät,
wird zur Standardausrüstung der deutschen, holländischen, dänischen und schwedischen
Marine. |
D |
| |
Dräger entwickelt das DM20, ein Mischgastauchgerät
für 20m Wassertiefe. |
D |
| 1914 |
Dräger bringt den DM 40 heraus, einen selbstmischenden
Rebreather (Sauerstoff - Luft), mit dem man bis 40m tauchen kann. |
D |
|
| 1918 |
Der Japaner Ohgushi entwickelt ein SCUBA, das
mit Pressluftzylinder arbeitet, der auf dem Rücken getragen wird (etwa 200 bar,
Ohgushi's Peerless Respirator). Die Luft strömt in eine Vollgesichtsmaske,
die als Puffer dient. Der Taucher atmet durch die Nase. Der Zufluss wird mit den Zähnen
gesteuert. |
J |
| 1923 |
W. H.
Longley und Charles Martin werden berühmt mit den ersten UW-Farbfotos
(mit Magnesium-Blitz). |
US |
| 1924 |
Die ersten (Helm-)Tauchgänge mit einem Gemisch
aus Helium und Sauerstoff werden für die U.S.Navy und auch im U.S.amerikanischen
Bergbau durchgeführt. |
US |
| 1925 |
Der französische Marineoffizier Yves Le Prieur entwickelt
ein praxistaugliches autonomes Pressluft-Tauchgerät (Konstantfluss). Er
verwendet mehrere 3-l-Pressluftflaschen (100bar), die von Michelin als Reserveflaschen zum
Füllen von Autoreifen verkauft wurden, und erhält 1926 ein Patent auf dieses Tauchgerät
mit ständig strömender Luft. |
F |
| 1926 |
Die Fa. Dräger bringt ihren Baderetter, ein
O2-Atemgerät auf den Markt, das auf Basis der U-Boot-Retter entwickelt wurde. |
D |
| 1927 |
Jaques O`Marchal
baut die erste Maske, bei der die Nase mit eingeschlossen wird. |
F |
| 1928 |
Dräger baut die Gegenlunge in seine
O2-Kreislaufgeräte ein. |
D |
| 1930er |
Guy Gilpatric entwickelt Gummischutzbrillen
mit Glaslinsen zum Tauchen, abgeleitet aus Schwimmbrillen zum Schutz gegen das Salzwasser
beim Schwimmen. Die Brillen schlossen die Nase nicht ein, ermöglichten so keinen
Druckausgleich, was zu Augenbarotraumen führte, wenn man tiefer damit tauchte. |
F |
| 1933 |
Louis de Corlieu
erhält nach jahrelanger Bastelei ein Patent auf Schwimmflossen für
Füße und Hände (6.4.1933), die als die Urväter der heutigen gelten können. Die
Fußflossen hatten Federstahleinlagen (Sägeblätter) und machten endlich das Tauchen zum Schwimmtauchen.
Sie waren zunächst garnicht für Schwimmtaucher gedacht, sondern sollten abgestürzten
Piloten und Schiffbrüchigen helfen. |
F |
| |
Im kalifornischen San Diego wird der erste
Tauchsportclub gegründet, der sich aber hauptsächlich mit der UW-Jagd mit
Harpune beschäftigt, The Bottom Scratchers. |
US |
| |
Yves Le Prieur erhält ein weiteres Patent auf
sein Pressluft-Tauchgerät (100bar) mit Vollgesichtsmaske, das jetzt ein mit Hand
betätigbares Anforderungsventil hat, um Luft zu sparen. |
F |
| 1934 |
Auch in Paris gründet sich ein Sporttauchclub für die
UW-Jagd, Club des Sous-l'Eau. |
F |
| 1935 |
Die französische Marine übernimmt das
Le-Prieur-Tauchgerät |
F |
| |
| 1936 |
Le Prieur gründet den ersten Club der Welt
für das Sporttauchen mit Geräten |
F |
| |
Paul Dubois
fertigt die erste standardisierte Tauchmaske (mit Einschluss der Nase
für den Druckausgleich) als Serienprodukt unter dem Markennnamen Squale Lux.
Coustaeu betrachtet diese als wertvolle Ergänzung seines Tauchgerätes.
Il disait:"mon appareil est parfait, mais sans le masque de Paul DUBOIS il ne
servirait a rien". |
F |
| 1937 |
Christian J. Lambertsen
entwickelt einen O2-Rebreather für den militärischen Einsatz
(Self-Contained Underwater Oxygen Breathing Apparatus, SCUoBA). |
US |
| |
Die U.S. Navy veröffentlicht ihre revidierten
Deko-Tabellen, die auf den Arbeiten von O.D.Yarbrough
beruhen. |
US |
| |
Georges Commeinhes entwickelt
ein Presslufttauchgerät mit zwei Flaschen und bedarfsgesteuertem Ventil. Der Regler liegt
in einem quaderförmigen Kasten zwischen den Flaschen. |
F |
| |
Der Ingenieur Max Gene Nohl erreicht mit
Heliox-Gasgemisch (80% Helium, 20% Sauerstoff) im Michigansee eine Tiefe von 126 Metern.
Er verwendete dazu ein schlauchloses Helmtauchgerät eigener Konstruktion. |
|
| 1938 |
Guy Gilpatric (Amerikaner in Frankreich)
veröffentlicht das erste Buch über das Sporttauchen und die UW-Jagd, The Compleat
Goggler, das viele spätere Tauchpioniere inspiriert (Cousteau, Hass,...) |
F |
| |
Maxim
Forjot patentiert und produziert Einglas-Masken und Schnorchel
und erhält auch ein Patent auf eine Vollgesichtsmaske. |
F |
| |
Cousteau versucht, Sauerstoff-Kreislaufgeräte zum Tauchen zu
verwenden, wobei er aber O2-Vergiftungen erleidet und deshalb diese Entwicklungslinie
nicht weiter verfolgt. |
|
| |
Dräger bringt das DM40 heraus, einen Rebreather, den der Taucher auf dem
Rücken trägt. Er arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie das Dolphin oder das Ray von
Dräger und war schon NITROX-fähig. |
|
| 1939 |
Die französische Marine übernimmt das von Georges Commeinhes
entwickelte autonome Tauchgerät, führt die Entwicklung aber wegen des Ausbruchs des II.
Weltkrieges nicht weiter. |
F |
| |
Alex
Kramarenko, ein amerikanischer Erfinder russischer Herkunft, entwickelt einen
Schnorchel mit Ventil und lässt ihn patentieren. |
US |
| |
Christian Lambertsen baut die LARU (Lambertsen
Amphibious Respiratory Unit). |
US |
| |
Hans Hass dreht in der Karibik nur mit Flossen
und Taucherbrille einen ersten UW-Film (Pirsch unter Wasser), der 1942 in deutsche Kinos
kommt. Bedarf an Sporttauchgeräten entsteht. |
D |
| |
Owen P. Churchill produziert auf Grundlage des
Courlieu-Patentes Schwimmflossen in den USA, die 1940 auch in der Navy verwendet werden. |
US |
| 1940er |
Italienische Marinetaucher bringen mit Hilfe von
O2-Rebreathern Sprengstoff an englischen Schiffen an. |
I |
| |
Dräger produziert (auch) offene Tauchgeräte
(eigene Entwicklung oder Commeinhes-Nachbau?). |
D |
| |
Corlieus Schwimmflossen werden von dem US-Amerikaner Owen
Churchill produziert. Am Anfang werden nur einige hundert Paare verkauft, aber später
steigerte sich die Produktion erheblich und Tausende werden an die Alliierten veräußert.
|
|
| 1941 |
Hans Hass erprobt mit Hermann Stelzner
(1884-1942, Dräger) im Versuchstank des Drägerwerkes die Kombination der Gegenlunge
(O2-Kreisel) mit Schwimmflossen. Wegen der Schwimmlage wurde der Atemsack auf den Rücken
verlagert, und es wurde eine Tauchermaske verwendet. Das wurde die Basis für alle
O2-Kreislaufgeräte im Sporttauchbereich für die nächsten 10 Jahre. |
D |
|
| 1942 |
George
Commeinhes erhält ein Patent für seinen bedarfsgesteuerten
Pressluft-Atemregler. |
F |
| |
Hans Hass entwickelt mit Hermann Stelzner
von Dräger ein Schwimmtauchgerät (O2-Rebreather). |
D |
| |
Siebe &Gorman bringt das Salvus O2-Kreislaufgerät
heraus, das den Atemsack auf dem Rücken hat. |
GB |
| 1943 |
Georges Commeinhes erreicht mit seinem
Tauchgerät 53m Tiefe im Mittelmeer vor Marseille. |
F |
| |
Emile Gagnan (Ingenieur bei
Air Liquide) und Jacques-Yves Cousteau (Marineoffizier) bauen unter Nutzung eines
Gasreglers aus Autos einen bedarfsgesteuerten Regler, den sie ständig
verbessern und zum Patent anmelden. |
F |
| 1944 |
Frédéric Dumas, ein Freund von G.&C.
erreicht mit dem Regler eine Tiefe von 62m. |
F |
| 1945 |
Der CG-Regler wird als CG45 vermarktet
und setzt sich gegen das Commeinhes-Gerät durch.
Vermarktung in Groß Britannien 1950, in Kanada 1951 und in den USA 1952. |
F |
| |
M. Broussard, der von Cousteau ausgebildet
worden war, gründet einen Tauchklub in Frankreich, den Club Alpin
Sous-Marin. |
F |
| |
In Aberdeen wird der erste britische Tauchklub
von Ivor Howitt eingerichtet, The Amphibians Club. |
GB |
| 1946 |
Als Tochtergesellschaft von Air Liquide wird La
Spirotechnique gegründet, um den CG45 massenhaft herzustellen. Aqualung
(oder Aqua-Lung) wird zum Markennamen dieses Gerätes. |
F |
| |
Auch Yves Le Prieur entwickelt eine neue Version seines
Atemgerätes. Es arbeitet mit einer Vollgesichtsmaske, deren Glas beweglich gelagert ist
und so als sehr empfindliche Membran wirkt. Das Gerät konnte sich aber gegen den
einfacher aufgebauten CG45 nicht durchsetzen. |
F |
| 1946 |
Auf Initiative von Cousteau wird die GRS gegründet,
die Groupe de Recherches Sous-marines. An der Spitze der Gruppe stehen zwei
Marineoffiziere, Vousteau und Taillez, und der Zivilist Dumas.
Korvettenkapitän Taillez als der Älteste übernahm die Leitung. |
|
| 1947 |
Frédéric Dumas stellt mit 94m einen
neuen Tiefenrecord mit dem CG45 auf. |
F |
| |
Der englische Versuchstaucher Wilfried Bollard
bricht unter der Leitung von William Shelford mit 165 m Tiefe den zehn Jahre alten
Helium-Tiefenrekord von Nohl. |
|
|
| 1948 |
Siebe & Gorman und Heinke beginnen in England mit
der Produktion von Aqualungen nach dem C&G-Patent. |
GB |
| |
In Australien beginnt Edward (Ted) Francis Eldred (1920 ...
2005) mit der Entwicklung eines Einschlauchreglers, des Porpoise (genannt
nach einer kleinen Wal-Art/Tümmler, Markteinführung 1952). Seine Herstellerfirma
Breathing Appliance Company wurde 1960 von La Spirotechnique aufgekauft. Porpoise war dann
die Basis für die Spiro-Einschlauchregler. |
AU |
| 1949 |
Der Aqua-Lung-Regler wird erstmalig in den USA
vertrieben von Spaco Inc. of Burlington, Vermont |
US |
| 1950 |
Aqualungs werden auch (sehr teuer) in Großbritannien
verkauft. |
GB |
| 1951 |
Das erste Skin Diver Magazine wird in
den USA herausgegeben. Es erscheint bis November 2002 |
US |
| |
In Europa (wahrscheinlich von La Spirotechnique) wird
das erste Flaschenventil mit Reserveschaltung produziert, als J-valve von
U.S.Divers vertrieben und ohne Reserve als K-Valve. |
F |
| 1951 |
Der Kalifornier Hugh Bradner entwickelt den Nasstauchanzug.
Auch die U.S. Navy arbeitet an Nasstauchanzügen, was aber noch geheim gehalten wird. |
US |
| 1952 |
In Australien wird von Ted Eldred
der Porpoise, der erste Einschlauch-Automat auf den Markt
gebracht. |
AUS |
| |
Der Aqualung-Regler wird auch an der Westküste
der USA vertrieben von Rene's Sporting Goods (Bussoz) |
US |
| |
Dräger stellt das Kleintauchgerät Modell 138 vor
(O2-Kreislauf). |
BRD |
| 1953 |
Die Produktion des Aqualung-Reglers beginnt bei
U.S.Divers in den USA. |
US |
| |
Das Gerät Leutnant Lund II (geschlossener Kreislauf)
von Dräger und das Delfin I (über Barakuda) kommen auf den Markt. |
BRD |
| |
Das Buch "Silent World" von Cousteau
erscheint, das die Entwicklung der Aqua Lung dokumentiert. |
|
| 1954 |
Der VEB Medizintechnik Leipzig bringt das
O2-Kreislaufgerät Medi-Nixe im RGW auf den Markt. |
DDR |
| |
Dräger bringt den Pressluft-Regler Delfin II heraus,
der lange Jahre DAS Standard-Sporttauchgerät in der BRD ist. |
BRD |
| 1955 |
Jean Louis Bronnec und Raymon
Maurice Gauthier entwickeln den ersten europäischen Einschlauchregler,
den Cristal, der von 1958 bis 1972 verkauft wird und die Basis für die modernen
Automaten bildet. |
F |
| |
La Spirotechnique bringt als
völlige Neuentwicklung den Kompaktregler heraus, der mit seinem supereinfachen und
robusten Aufbau wohl der bisher weitverbreitetste Regler geworden ist, den einstufigen
Mistral. Damit wird der zweistufige CG45 von 1945 abgelöst, der den ersten Schub
für das Sporttauchen auslöste. Viele Hersteller in Europa und in den USA übernehmen das
Patent und stellen eigene Mistal her. |
F |
| |
Sam Davison, Jr. bringt den "Dial-A-Breath"
auf den Markt, einen Zweischlauchregler mit einstellbarem Atemwiderstand und
Mitteldruck-Anschluss, Davison gründete dann Dacor. |
US |
|
| 1956 |
Nasstauchanzüge werden für
Sporttaucher verfügbar. |
US |
| |
Die U.S. Navy gibt Dekotabellen heraus, die Wiederholungstauchgänge
berücksichtigen. |
US |
| |
In Großbritannien kommen in größerem Umfang Regler-Eigenbauten
beim Sporttauchen zum Einsatz, die auf industriellen Heizgasreglern (Calor gas) aufbauen.
Der Hersteller unterbindet das aber bald durch neue zum Tauchen ungeeignete Regler. |
GB |
| 1957 |
In der Sowjetunion wird das O2-Kreislaufgerät IDA-57 entwickelt |
SU |
| |
Die erste Folge von "Sea Hunt" mit Lloyd Bridges als
Mike Hunt wird im Fernsehen ausgestrahlt. Das veranlasst tausende Zuschauer sich für den
Tauchsport zu interessieren. |
|
| 1959 |
Das Trimix-Kreislaufgerät IDA-59M für Tiefen bis 300m kommt zum Einsatz. |
SU |
| 1961 |
Maurice Fenzy (franz. Marine) entwickelt den ersten
Rettungs- und Tarierkragen ABLJ (Adjustable Buoyancy Life Jacket). Das Gerät besteht aus
einem aufblasbaren Kragen mt einer kleinen Pressluftflasche.Es wurde schnell das erste
kommerziell erfolgreiche Tariergerät. |
F |
| 1963 |
La Spirotechnique löst ihren Mistral durch den Royal Mistral
ab, dessen Reglerteil genauso aufgebaut ist wie bei seinem bewährten Vorgänger. Dennoch
weist das Gerät Verbesserungen auf (kleineres Gehäuse, flexiblere Schläuche,
Aquastop-Ventile im Mundstück, später noch ein Finimeter-Anschluss). Es wird bis in die
1980er Jahre produziert. |
F |
| 1964 |
Das Mischgas-Kreislaufgerät IDA-64 kommt in der Sowjetunion heraus. |
SU |
| 1968 |
John J. Gruener und R.Neal Watson
tauchen mit Pressluft auf 133m Tiefe. |
US |
| |
Dräger bringt das LAR II auf den Markt. |
D |
| |
Walter Starke und John Kanwisher
entwickeln das erste (auch verfügbare) geshlossene Mischgas-Kreislauftauchgerät mit
elektronischer Steuerung (CCUBA). |
US |
| 1971 |
Scubapro bringt das erste Stabilisierungsjacket
auf den Markt. |
US |
| |
In der SU kommt das bekannte IDA-71 heraus, ein
Mischgas-Kreisel. |
SU |
| 1972 |
Scubapro führt den
ersten (analogen) Tauchcomputer ein, das Dekompressiometer. |
US |
| 1983 |
Der erste elektronische
Tauchcomputer, der OrcaEdge, kommt auf den Markt. |
US |
| |